Die Jahrhundertflut im Nordosten Australiens hat die Millionenstadt Brisbane weniger stark getroffen als befürchtet. Das Hochwasser erreichte seinen Höchststand am Donnerstagmorgen (Ortszeit) bei 4,46 Metern und lag damit rund einen Meter unter der erwarteten Marke, wie das australische Fernsehen berichtete. Die Flut hatte die drittgrößte Stadt Australiens am Mittwoch erreicht: Der stark angeschwollene Brisbane-Fluss riss Boote und Uferrestaurants fort; Augenzeugen berichteten von Möbeln, Tieren, Wohnwagen und ganzen Häusern, die den Fluss hinuntertrieben. Tausende flohen in höher gelegene Gebiete, das Leben in der Stadt kam praktisch zum Erliegen.