Neue Ergebnisse bei der Berechnung der Hartz-IV-Sätze könnten den Streit zwischen Regierung und Opposition bei den laufenden Vermittlungsgesprächen verschärfen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag würden die staatlichen Leistungen für die etwa 4,8 Millionen erwachsenen Hartz-IV-Empfänger deutlich höher ausfallen, wenn die Regierung ihre Berechnungsmethode verändert. Die Zeitung beruft sich auf neues Datenmaterial, das das Bundesarbeitsministerium im Zuge der Vermittlungsgespräche über die Hartz-IV-Reform der Opposition zur Verfügung gestellt hat.