Mindestens 20.000 Kinder arbeiten einem Bericht der Organisation Human Rights Watch (HRW) zufolge unter harten Bedingungen in Goldminen in Mali. Mitunter erst sechsjährige Kinder arbeiteten unter Tage in schlecht eingerichteten Schächten und förderten, transportierten und verkleinerten schwere Erzbrocken, erklärte die Organisation am Dienstag in der Hauptstadt Bamako. Beim Trennen von Gold und Erz kämen viele Kinder außerdem mit giftigem Quecksilber in Berührung. "Diese Kinder riskieren im wahrsten Sinne des Wortes Leib und Leben", erklärte Juliane Kippenberg von HRW.