Trotz weltweiter Aufmerksamkeit werden bei der durch den Oscar-gekrönten Film "Die Bucht" bekannt gewordenen blutigen Delfinjagd vor dem japanischen Fischerort Taiji nach Befürchtung der Biologin Sandra Altherr auch in diesem Jahr viele hundert Tiere getötet. Es sei zwar möglich, dass aus Sorge vor negativen Schlagzeilen direkt in der Bucht von Taiji weniger Delfine getötet würden, sagte die Expertin der Tierschutzorganisation Pro Wildlife am Mittwoch in München der Nachrichtenagentur AFP. "Unsere Befürchtung jetzt ist aber, dass sich ein Teil der Jagd auf das offene Wasser verlagert." Die Jagd auf die Tiere begann am Mittwoch.