Anlässlich des Internationalen Frauentags sind am Dienstag in Italien hunderte Frauen für ihre Rechte auf die Straße gegangen. Proteste fanden vor allem in Rom, Mailand und Florenz statt. Die Frauen folgten einem Aufruf der Gruppe "Wenn nicht jetzt - wann dann?", die bereits Mitte Februar Massenproteste gegen das Bild der Frau in Italiens Politik und Medien organisiert hatte. "Wir sind wütend darüber, was sich in der politischen Klasse abspielt", sagte die 62-jährige Demonstrantin Irene D'Onofrio AFP. "Hier haben Frauen sexuelle Beziehungen zu mächtigen Männern, nur um ins Parlament zu kommen", sagte sie. "Frauen werden wie Objekte behandelt und ich schäme mich, einen Regierungschef wie Silvio Berlusconi zu haben."