Die Hungersnot in Somalia hat sich nach Einschätzung der Vereinten Nationen auf drei weitere Regionen im Süden des Landes ausgebreitet. Zu den neuen Hungersnotregionen gehörten zwei Gegenden, in die zuvor hunderttausende Somalier vor dem Hunger in anderen Regionen geflohen waren, teilte das UN-Büro für Lebensmittelsicherheit und Ernährungsanalyse (FSNAU) am Mittwoch im kenianischen Nairobi mit. Betroffen sind demnach die Flüchtlinge in allen sieben Bezirken der somalischen Hauptstadt Mogadischu, im sogenannten Afgoye-Korridor sowie in den Bezirken Balaad und Adale in Middle Shabelle, erklärte die FSNAU-Chefin für Somalia, Grainne Moloney.