In Ostdeutschland gibt es deutlich mehr Jugendliche ohne Hauptschulabschluss als im Westen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach blieben 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss - dagegen waren es in Baden-Württemberg nur rund 5,5 Prozent. Die Studie weist zudem auch auf Kreisebene gravierende Unterschiede aus: So blieben im mecklenburgischen Wismar fast ein Viertel der Abgänger ohne Hauptschulabschluss, in den Landkreisen Würzburg und Eichstätt (Bayern) waren es lediglich rund zweieinhalb Prozent.