In Dänemark sind einem Historiker zufolge über Jahrzehnte geistig Behinderte am Gehirn operiert worden - und teilweise dabei gestorben. Ziel dieser so genannten Lobotomien sei es gewesen, den Zustand der Behinderten zu verbessern, sagte der Historiker Jesper Vaczy Kragh der christlichen Zeitung "Kristelig Dagbladet" vom Donnerstag. Aber das Ergebnis sei im Allgemeinen "nicht gut" gewesen. Demnach starben knapp acht Prozent der Behandelten bei dem Eingriff am Gehirn.