In Deutschland ist erstmals ein Grenzwert für den Urangehalt im Trinkwasser festgelegt worden. Der Bundesrat stimmte am Freitag einer entsprechenden Änderung der seit 2001 geltenden Trinkwasserverordnung zu. Der künftig geltende Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Liter Trinkwasser ist nach Angaben des Bundesrats weltweit der niedrigste. Vor allem Säuglinge sollen so vor möglichen Schädigungen durch das radioaktive Uran im Trinkwasser geschützt werden. Die Neuregelung soll im Juni 2011 in Kraft treten.