Nach gescheiterten Bemühungen um einen Dialog mit den Behörden haben mehrere hundert Indianer in Bolivien ihren Protestmarsch gegen eine geplante Straße durch einen Naturpark fortgesetzt. Die Demonstranten formierten sich am Mittwoch (Ortszeit) in der Stadt Totaizal nahe San Borja wieder zu einem Protestzug. Dieser soll in zwei Wochen am rund 350 Kilometer entfernten Regierungssitz La Paz eintreffen. Der Standpunkt der Indianer sei "unumstößlich", sagte Protestanführer Adolfo Chavez. Sie seien wegen der zu erwartenden Umweltschäden gegen den Bau der Schnellstraße.