Der indische Finanzexperte Montek Singh Ahluwalia, der als aussichtsreichster Kandidat seines Landes für die Nachfolge an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegolten hatte, kommt aus Altersgründen nicht für den Posten in Frage. "Er weist exzellente Qualitäten auf, wird aber aufgrund der IWF-Satzung nicht in Betracht gezogen werden, die vorsieht, dass der Kandidat 65 Jahre oder jünger sein muss", sagte der Repräsentant Indiens im IWF-Verwaltungsrat, Arvind Virmani, am Mittwoch dem indischen Nachrichtensender NDTV. Der 68-jährige Ahluwalia ist ehemaliger Weltbankmanager und Vorsitzender des IWF-Ausschusses zur Bewertung der Arbeit des Fonds. Neben Ahluwalia wurde bislang kein anderer indischer Kandidat als möglicher IWF-Chef genannt.