Nach einem Hungerstreik ist in Kuba ein inhaftierter Dissident gestorben. Der 32-jährige Oppositionelle Wilmar Villar sei am Donnerstag nach einem 50-tägigen Hungerstreik aus Protest gegen sein Haftstrafe gestorben, sagte Elizardo Sánchez von dem Kubanischen Komitee für Menschenrechte und Nationale Versöhnung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Villar habe zuvor mehrere Tage in einem Krankenhaus verbracht. Die kubanischen Behörden äußerten sich nicht zu dem Fall.