Der Iran hat laut Medienberichten ausländische Gesandte zur Besichtigung seiner Atomanlagen ins Land gelassen, die allerdings ausschließlich aus dem Iran nahestehenden Ländern stammten. Es handele sich um Inspektoren aus "blockfreien Staaten", zitierte die Nachrichtenagentur Fars am Samstag den iranischen Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Ali Asghar Soltanieh. Sie stammen demnach aus Ländern der Gruppe der 77, eines losen Zusammenschlusses aus Entwicklungs- und Schwellenländern, sowie aus Staaten der Arabischen Liga, Syrien, dem Oman und Venezuela. Die zweitägige Besichtigung sollte die ausländischen Beobachter in die Urananreicherungsanlage in Natans sowie zum Schwerwasserreaktor in Arak führen.