Ein breites Bündnis von Regierungen, Unternehmen und gesellschaftlichen Organisationen will bis zum Jahr 2020 weltweit rund 150 Millionen Hektar Wald aufforsten. Dieses Ziel vereinbarten am Freitag die Teilnehmer einer internationalen Waldschutz-Konferenz in Bonn, die von der Bundesregierung und der Internationalen Naturschutzunion IUCN ausgerichtet wurde. Jährlich gingen 13 Millionen Hektar Wald verloren, teilte das Bundesumweltministerium dazu mit. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) erklärte, der Verlust könne nicht länger hingenommen werden und mache "alle denkbaren Anstrengungen" beim Waldschutz und bei der Wiederaufforstung nötig.