Nachdem die Internationale Raumstation ISS über Jahre hinweg mühevoll aufgebaut wurde, soll sie nach 2020 im Meer versenkt werden. "Nachdem ihre Existenz beendet ist, werden wir gezwungen sein, die ISS zu versenken", erklärte der Vize-Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Witali Dawidow, am Mittwoch in Moskau. Schließlich sei die 108 Meter lange und 88 Meter breite Raumstation "zu komplex" und zu schwer, um als Weltraumschrott durch das All zu fliegen. Derzeit sei mit den Partnern vereinbart, dass die ISS bis etwa 2020 in Betrieb bleibe.