Nach Ansicht der US-Regierung fürchtet die iranische Führung Proteste im eigenen Land. Die Regierung unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad sei nach den politischen Umstürzen in Ägypten und Tunesien beunruhigt und habe Angst vor dem "Willen des Volkes", sagte Regierungssprecher Robert Gibbs am Freitag (Ortszeit). Dies zeige sich vor allem daran, dass Teheran weiterhin Oppositionelle festnehme sowie Internetzugänge und ausländische Medien blockiere. Die Menschen im Iran müssten aber "die selben Rechte zu friedlichen Versammlungen und die Möglichkeit zur Meinungsäußerung" haben, sagte Gibbs.