Die einst verfeindeten Nachbarländer Irak und Iran wollen ihre diplomatischen Beziehungen weiter ausbauen und normalisieren. Nach "Jahren der Spannungen und der schlechten Beziehungen" im Ersten Golfkrieg hätten sich die Beziehungen beider Länder "wieder normalisiert", sagte der irakische Ministerpräsident Nuri el Maliki am Mittwoch bei einem Besuch des iranischen Vizepräsidenten Mohammed Resa Rahimi in Bagdad. Beide Länder wollten ihre Beziehungen nun "auf allen Ebenen" verbessern. Rahimi sagte, die Iraner hätten "den Schmerz der Vergangenheit" vergessen. Der Iran sei bereit, beim Wiederaufbau des Irak zu helfen und zur Sicherheit im Nachbarland beizutragen.