Die Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani, deren Schicksal seit Jahren weltweit für Entrüstung sorgt, muss weiterhin mit ihrer Hinrichtung rechnen. Die ursprünglich vorgesehene Steinigung könne in eine Hinrichtung durch Strangulieren umgewandet werden, sagte am Sonntag der Chef der Justizverwaltung in der Provinz West-Aserbaidschan, Malek Aschdar Scharifi. Gegen Aschtiani seien wegen Ehebruchs eine Todesstrafe durch Steinigung und wegen Ermordung ihres Mannes zehn Jahre Gefängnis verhängt worden, sagte Scharifi. Da er nicht über "die Mittel zur Vollstreckung der Steinigung" verfüge, kommen nun das Erhängen in Betracht. Er warte auf eine Entscheidung der religiösen Instanzen. "Wir haben es nicht eilig", sagte Scharifi.