Bei der Neuvergabe eines Parlamentssitzes hat die irische Regierungspartei eine Niederlage eingesteckt. Es sei "ganz klar", dass das Mandat im nordwestirischen Bezirk Donegal an die oppositionelle Sinn-Fein-Partei gehe, sagte Vize-Premierministerin Mary Coughlan am Freitag dem Radiosender RTE. Laut dem Sender bekam der Sinn-Fein-Kandidat nach dem zunächst noch nicht veröffentlichten Endergebnis 40 Prozent der Stimmen, der Regierungskandidat nur 21 Prozent. Damit schrumpft die ohnehin wackelige Parlamentsmehrheit der Regierungskoalition von Premier Brian Cowen auf nur noch zwei Stimmen.