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News am 30.05.2012
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Ischinger fordert Abzug von Atomwaffen aus Deutschland

Noch immer sollen in Deutschland strategische Atomwaffen stationiert sein - Relikte aus dem Kalten Krieg. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, hat am Donnerstag deren Abschaffung gefordert. Es gebe keine militärische Begründung mehr dafür.

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Hat sich für einen Abzug der strategischen Atomwaffen aus Deutschland ausgesprochen: Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz© Frank Leonhardt/DPA

Wenige Tage vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich deren Vorsitzender Wolfgang Ischinger für einen Abzug der strategischen Atomwaffen aus Deutschland ausgesprochen. "Wenn es keine militärische Begründung mehr für taktische Nuklearsprengköpfe in Europa gibt, dann kann das nur heißen: Die Waffen müssen weg", sagte Ischinger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Die von den Befürwortern einer weiteren Stationierung angemahnte Lastenteilung bei der nuklearen Abschreckung in Europa lasse sich auch auf andere Weise sicherstellen, sagte Ischinger. Nach Expertenschätzungen lagern 15 bis 20 Atombomben im Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz.

AFP
 
 
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