Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat vor den Folgen der Finanzkrise für die Sicherheit gewarnt. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Sicherheit "sollte niemand unterschätzen", sagte Ischinger der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). "Sicherheitspolitik im 21.Jahrhundert bedeutet nicht mehr primär Landesverteidigung, sondern vor allem Export von Stabilität." Dazu gehöre Entwicklungspolitik, manchmal auch militärische Präsenz im Ausland, was allerdings Geld koste.