Israel beutet nach Einschätzung von Menschenrechtlern systematisch die Wasservorräte im besetzten Westjordanland aus - auf Kosten der dort lebenden Palästinenser. Das geht aus einer Studie hervor, die die israelische Menschenrechtsgruppe Betselem am Donnerstag veröffentlichte. Israel kontrolliere große Teile der Wasservorräte in der Region und leite sie insbesondere an die dort lebenden jüdischen Siedlern weiter, kritisierte die Organisation. Den 9400 Siedlern im Westjordanland werde ein Drittel des Wassers zugeteilt, das den 2,5 Millionen palästinensischen Bewohnern insgesamt zur Verfügung stehe.