Die israelische Regierung hat drei illegal errichtete Siedlungen im besetzten Westjordanland nachträglich anerkannt. Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag mitteilte, entschieden die zuständigen Minister am Montagabend, die Siedlungen Bruchin, Rechelim und Sansana rückwirkend zu genehmigen. Die drei israelischen Außenposten waren bereits in den 1990er Jahren entstanden, ihr Status war seitdem ungeklärt. Insgesamt leben dort mehr als 800 Menschen.