Nach der Aufnahme der Palästinenser in die UN-Kulturorganisation UNESCO hat Israel den Friedensprozess für den Nahen Osten in Frage gestellt. Der Antrag der Palästinenser sei ein "einseitiges palästinensisches Manöver" gewesen, das "die Möglichkeit eines Friedensvertrags wieder in weitere Entfernung rückt", erklärte das israelische Außenministerium am Montag. "Israel lehnt die Entscheidung der Generalversammlung der UNESCO ab", hieß es weiter. Die Entscheidung mache "die palästinensische Führung nicht zu einem wirklichen Staat".