In der Regierungskrise in Italien schließt Innenminister Roberto Maroni auch vorgezogene Neuwahlen nicht aus. Gebe es angesichts der Krise keine andere Möglichkeit, müsse im Herbst eben neu gewählt werden, sagte Maroni der Zeitung "Corriere della Sera" vom Mittwoch. Seine Partei Lega Nord stehe bei einem endgültigen Zusammenbruch der Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi nicht für eine Übergangsregierung zur Verfügung: "Wenn das Schiff auf Grund läuft, müssen wir zurück an die Wahlurnen."