Der mexikanische Kandidat für den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Agustín Carstens, hat vor dem Exekutivrat für höhere finanzielle Ressourcen des IWF geworben. "Der IWF ist nicht, was er sein könnte", sagte der mexikanische Zentralbankchef am Dienstag (Ortszeit) vor den IWF-Verantwortlichen. Zwar seien die Einnahmen des IWF, mit denen der Fonds wiederum seine Mitgliedsstaaten unterstütze, zuletzt angestiegen, es müsse aber noch mehr getan werden, sagte Carstens. Er schlug vor, die Beiträge der Länder gemessen an der Größe ihrer Wirtschaft festzulegen. Bei einer Anpassung der Quote, die jedem Land zugewiesen wird, müssten die Entwicklungs- und Schwellenländer stärker berücksichtigt werden.