Mehr als zwei Monate nach der Atomkatastrophe in Japan müssen weitere Menschen ihre Häuser verlassen. Ab Sonntag wurden auf Anweisung der Regierung zunächst rund 5000 Bewohner aus dem Dorf Iidate-mura und der Stadt Kawamata-cho umgesiedelt. Beide Ortschaften liegen außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone rund um das stark beschädigte Atomkraftwerk Fukushima, dort war aber immer wieder eine erhöhten Strahlenbelastung gemessen worden. Als erste mussten Schwangere und Familien mit kleinen Kindern ausziehen. Sie werden vorerst in öffentlichen Wohnungen, Hotels und anderen Notunterkünften wohnen.