Aufgrund erhöhter Strahlungswerte hat Japan zum ersten Mal den Verkauf von Reis aus einem Ort in der Region Fukushima verboten. Die Regierung wies den Gouverneur der Provinz am Donnerstag an, den Verkauf von Reis aus dem Ort Onami, rund 60 Kilometer nordöstlich des Mitte März havarierten Atomkraftwerks, einzustellen. Nach Angaben eines Mitarbeiters des japanischen Landwirtschaftsministeriums sind rund 150 Reis-Bauern mit einer Jahreskapazität von etwa 190 Tonnen davon betroffen. Die Behörden hatten zuvor bei einem Produzenten einen erhöhten Caesiumwert von rund 630 Becquerel pro Kilogramm gemessen. Der erlaubte Höchstwert liegt bei 500 Becquerel pro Kilogramm.