Mit 300 Kilometern pro Stunde hat der neue japanische Hochgeschwindigkeitszug "Hayabusa" am Samstag seine Jungfernfahrt absolviert. Das neueste Modell des Shinkansen-Schnellzugs verbindet die Hauptstadt Tokio künftig zwei Mal täglich mit der Stadt Aomori im Norden der japanischen Hauptinsel Honshu. Sie wurde bisher nicht mit Hochgeschwindigkeitszügen angefahren und wird nun verstärkt als Ausflugsziel beworben. Die Strecke von 675 Kilometern legt der futuristische Zug mit der extrem flachen Schnauze in gerade einmal gut drei Stunden zurück. Im nächsten Jahr soll er dann mit einem Tempo von 320 Stundenkilometern der schnellste Zug Japans werden.