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News am 30.05.2012
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Japanischer Justizminister tritt nach verbalem Ausrutscher zurück

Nach einem missglückten Scherz über die angebliche Schlichtheit seines Postens hat der japanische Justizminister Minoru Yanagida unter dem Druck der Opposition seinen Rücktritt eingereicht.

Nach einem missglückten Scherz über die angebliche Schlichtheit seines Postens hat der japanische Justizminister Minoru Yanagida unter dem Druck der Opposition seinen Rücktritt eingereicht. Yanagida sagte am Montag in Tokio, er habe Regierungschef Naoto Kan um seine Entlassung gebeten. Dieser habe seiner Bitte entsprochen. Yanagida hatte vor Anhängern in seinem Wahlkreis in Hiroshima gesagt, Justizminister zu sein sei "einfach", da er nur zwei Sätze im Kopf haben müsse. Wenn er im Parlament keine Antwort wisse, greife er auf eine der beiden folgenden Phrasen zurück: "Ich sehe davon ab, Einzelfälle zu kommentieren" und "Ich handele angemessen auf der Grundlage von Recht und Beweisen".

AFP