Fast ein Drittel der Mitglieder der japanischen Atomaufsicht haben einem Zeitungsbericht zufolge über Jahre hinweg Zuwendungen von der heimischen Atomkraftindustrie erhalten. Wie die renommierte Zeitung "Asahi Shimbun" am Sonntag berichtete, bekamen zwei der fünf ständigen Mitglieder der Kommission für atomare Sicherheit sowie 22 der 84 externen Kontrolleure in den fünf Jahren bis zur Reaktorkatastrophe von Fukushima im vergangenen März Gelder in einer Gesamthöhe von 85 Millionen Yen (rund 851.000 Euro). Dies könne Zweifel an ihre Neutralität wecken, kritisierte das Blatt.



