In Japan ist nach dem Außenminister nun auch Ministerpräsident Naoto Kan wegen eine Spendenaffäre unter Druck geraten. Vor einem Parlamentsausschuss gab Kan am Freitag zu, von einem in Japan lebenden Ausländer eine Spende erhalten zu haben - was in Japan verboten ist. Nach Informationen der Zeitung Asahi Shimbun erhielt Kan zwischen 2006 und 2009 insgesamt 1,04 Millionen Yen (10.000 Euro) von einem Südkoreaner. "Ich dachte, er wäre Japaner, weil er einen japanischen Namen hat", sagte Kan. Er werde das Geld zurückerstatten.



