Es wird weniger geraucht, aber weiterhin viel getrunken - das ist das Ergebnis des Jahrbuchs Sucht 2011, das die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen am Dienstag in Berlin vorstellte. Geschäftsführer Raphael Gaßmann nannte die Situation bezüglich des Alkohols "dramatisch". "Der Aklkoholverbrauch bleibt entschieden zu hoch, zu riskant, zu folgenreich", erklärte er. Die Hauptstelle ging davon aus, dass jeder fünfte Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren ein Alkoholproblem habe. Zwar ging die jährlich konsumierte Menge reinen Alkohols leicht zurück, doch falle diese Entwicklung "zu gering" aus, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.



