Der US-Rapper Kanye West hat Bedauern darüber bekundet, dass er den früheren Präsidenten George W. Bush einstmals als "Rassisten" bezeichnet hatte. Wenn er Bush nun begegnen würde, würde er ihm sagen, dass er "keinen Grund hatte, ihn einen Rassisten zu nennen", sagte der Musiker in einem Mittwoch ausgestrahlten Interview mit dem Fernsehsender NBC. Kanye West hatte die drastische Ausdrucksweise vor fünf Jahren nach dem Hurrikan "Katrina" gewählt, als er dem Präsidenten zum Vorwurf machte, zu zögerlich der mehrheitlich von Schwarzen bewohnten und vom Hurrikan besonders hart getroffenen Stadt New Orleans zur Hilfe gekommen zu sein.