In den sächsischen Hochwassergebieten ist keine Enstpannung in Sicht. "Die Lage ist nach wie vor angespannt", sagte ein Sprecher der Polizei Görlitz am Morgen. Knapp tausend Menschen seien im Bereich des Flusses Neiße in der Oberlausitz durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht worden. Dabei seien auch zwei Altenheime evakuiert worden. Sorge bereiteten den Rettern Schaulustige, die von Brücken aus das Hochwasser beobachteten, sagte der Polizeisprecher. Sie brächten sich unnötig in Gefahr. Einsturzgefährdet sei eine im Bau befindliche Brücke im Raum Weißwasser.