Das Deutsche Kinderhilfswerk hat mehr Platz zum Spielen und Bolzen für Kinder über 14 Jahren gefordert. Der Bewegungsspielraum für Heranwachsende werde auf sträfliche Weise eingeengt, kritisierte der Präsident der Organisation, Thomas Krüger, in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Wir dürfen uns nicht wundern, wenn Jugendliche dann vor dem Computer abhängen". Es werfe ein fatales Licht auf das "vergreisende Deutschland", wenn Monat für Monat Jugendtreffpunkte und Bolzplätze abgebaut oder nur eingeschränkt freigegeben würden, weil Anwohner gegen Lärmbelästigung vorgehen. Selbst Hinterhöfe und Grünflächen würden immer öfter zu Verbotszonen.