Auch beim Einsatz von Filterprogrammen können Kinder einer Studie zufolge in rund einem Fünftel der Fälle auf gefährliche Inhalte im Internet zugreifen. Es bestehe eine "mindestens 20-prozentige Chance" des Zugangs zu solchen Seiten, die beispielsweise zu Magersucht, Selbstmord oder Selbstverstümmelung verleiten, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel unter Berufung auf eine jetzt veröffentlichte Studie. Zugleich könnten die Schutzprogramme entgegen der Absicht auch Seiten mit besonders kindgerechten Inhalten blockieren.