Eine Gruppe von fast tausend US-Bürgern geht laut einem Medienbericht gerichtlich gegen die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream wegen mutmaßlicher Verbindungen zum Iran vor. Die Kläger werfen dem Luxemburger Finanzhaus vor, Teheran dabei geholfen zu haben, in den USA eingefrorenes Vermögen in Höhe von 250 Millionen Dollar aus dem Land zu transferieren, wie das "Wall Street Journal" am Montag auf seinen Internetseiten berichtete. Die Zeitung beruft sich dabei auf "kürzlich öffentlich gemachte" Dokumente eines Bundesgerichts in New York. Bei den Klägern handelt es sich demnach um Angehörige von 241 US-Soldaten, die 1983 bei einem Anschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet wurden.