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News am 30.05.2012
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Klimt-Landschaftsgemälde für 40,4 Millionen Dollar versteigert

Ein von den Nazis gestohlenes Landschaftsbild des Wiener Malers Gustav Klimt ist am Mittwochabend in New York für 40,4 Millionen Dollar (29,5 Millionen Euro) versteigert worden.

Ein von den Nazis gestohlenes Landschaftsbild des Wiener Malers Gustav Klimt ist am Mittwochabend in New York für 40,4 Millionen Dollar (29,5 Millionen Euro) versteigert worden. Es erzielte damit beim Auktionshaus Sotheby's eine bedeutend höhere Somme als die zuvor geschätzten 25 Millionen Dollar. Das 1915 entstandene Bild "Litzlberg am Attersee" hatte einst der österreichischen Jüdin Amalie Redlich gehört, die 1941 deportiert wurde und in einem Konzentrationslager starb. Aufgrund eines Gutachtens hatte das Salzburger Museum der Moderne das Gemälde dieses Jahr an Redlichs Enkelsohn und Alleinerben, den Kanadier Georges Jorisch, zurückgegeben. Dieser hatte bereits im vergangenen Jahr ein Klimt-Gemälde in London versteigern lassen. Das Bild "Kirche in Cassone" wechselte damals für 43,2 Millionen Dollar den Besitzer.

AFP