In Deutschland haben die Ermittler im vergangenen Jahr 470 Verfahren wegen Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung abgeschlossen. Die Zahl der Verfahren sank damit im Jahr 2010 im Vergleich zu Vorjahr um zwölf Prozent, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Opfer verringerte sich um 14 Prozent auf 610. Es wurden 730 Tatverdächtige ermittelt und damit sechs Prozent weniger als im Jahr 2009.