In einem der spektakulärsten Vermisstenfälle in Australien hat die Polizei mehrere Knochen eines vor acht Jahren verschwundenen Jungen gefunden. Bei einer Suchaktion im Beerburrum-Wald im nordöstlichen Bundesstaat Queensland seien drei Knochen des Vermissten entdeckt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das habe ein DNA-Abgleich bestätigt. Der 13-jährige Daniel Morcombe war 2003 zuletzt gesehen worden, als er in Queensland auf einen Bus wartete. Sein Verschwinden hatte eine landesweite Suchaktion ausgelöst, die Polizei ermittelte jahrelang und geriet dabei immer wieder auf falsche Fährten. Die Öffentlichkeit verfolgte den Fall mit großer Aufmerksamkeit.