Nach der Verständigung der Spitzen der schwarz-gelben Koalition auf Steuerentlastungen und Zusatzausgaben wie etwa für die Verkehrsinfrastruktur könnte die Neuverschuldung des Bundes im kommenden Jahr wieder steigen. "Es kann durchaus passieren, dass die geplante Neuverschuldung im nächsten Jahr über der tatsächlichen Neuverschuldung im laufenden Jahr liegt", sagte Norbert Barthle (CDU), haushaltspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Die geplante Nettokreditaufnahme von 27,2 Milliarden Euro solle im kommenden Jahr zwar eingehalten werden. Die jüngsten Beschlüsse seien jedoch noch nicht in den Etat eingearbeitet, sagte Barthle.