Der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord, Umberto Bossi, hat seine Unterstützung für den angeschlagenen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi von einer Reihe von Forderungen abhängig gemacht. Berlusconis Führung über Italiens Rechte könne bei der nächsten Parlamentswahl im Jahr 2013 zu Ende sein, warnte Bossi am Sonntag beim jährlichen Treffen der Lega Nord im norditalienischen Pontida. "Berlusconi sollte nicht alles für selbstverständlich nehmen, die Lega könnte Halt rufen" und die Koalition verlassen, drohte Bossi. Einen sofortigen Ausstieg aus der Koalition lehnte er jedoch ab, da davon die "Linke" profitieren könnte.