Ein Kompromissvorschlag der südafrikanischen Präsidentschaft ist auf der UN-Klimakonferenz in Durban auf Kritik gestoßen.
Ein Kompromissvorschlag der südafrikanischen Präsidentschaft ist auf der UN-Klimakonferenz in Durban auf Kritik gestoßen. Die Vorlage, über die am Freitagabend auf Ministerebene beraten wurde, verzichtete auf die Erwähnung des von der Mehrheit der Konferenzteilnehmer geforderten Ziels eines künftigen umfassenden rechtlich bindenden Abkommens. Stattdessen war nur allgemein von einem rechtlichen Rahmen die Rede, der bis 2015 beschlossen und nach 2020 wirksam werden soll. Das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, wurde zwar erwähnt, doch wurde dies nicht durch konkrete Maßnahmen untermauert.