Ein seit rund zwei Monaten andauernder erbitterter Streit zwischen der bolivianischen Regierung und Ureinwohnern des Landes über ein Straßenbauprojekt im Amazonasgebiet ist am späten Montag (Ortszeit) offiziell beendet worden. Präsident Evo Morales unterschrieb ein Gesetz, das die Baupläne endgültig stoppte. Der Unterzeichnung ging eine knapp sechsstündige Parlamentsdebatte voraus, in der die bolivianischen Abgeordneten über das Vorhaben und 15 weitere von den Ureinwohnern eingebrachte Forderungen diskutierten und sich schließlich auf ein Abschlussvotum einigten. Morales hatte den Stopp des Projekts bereits am vergangenen Freitag angekündigt.