Der niedersächsische Polizeihauptkommissar Bernhard Witthaut ist der neue Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die rund 250 Delegierten des Bundeskongresses in Berlin wählten ihn am Montag mit 96 Prozent der Stimmen ins Amt.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat einen neuen Vorsitzenden. Der niedersächsische Polizeihauptkommissar Bernhard Witthaut wurde am Montag auf dem Bundeskongress der GdP in Berlin mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Konrad Freiberg gewählt, der nach zehn Jahren für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. 240 von 254 Delegierten der mit rund 170.000 Mitgliedern größten Gewerkschaft der Polizei in Deutschland stimmten für den 55-jährigen Witthaut.
Der Niedersache aus Georgsmarienhütte trat 1975 in den Polizeidienst und sieben Jahre später in die GdP ein. 1997 übernahm Witthaut den Vorsitz des GdP-Landesbezirks Niedersachsen, seit 1998 amtierte der 55-Jährige bereits als stellvertretender Bundesvorsitzender.
Seinen Dank richtete der neue GdP-Vorsitzende an seinen Vorgänger. Freiberg habe sich in "unermüdlichem Einsatz die Belange der Polizei wie auch die Sicherheitsinteressen der Bürgerinnen und Bürger" auf die Fahnen geschrieben, sagte Witthaut. Diesen Weg werde die GdP weitergehen.