Der norwegische Krimiautor Jo Nesbo hat Angst vor seiner eigenen Fantasie. "Ich denke oft über grausame Dinge nach. Ich könnte Ihnen jetzt aus dem Stegreif 50 verschiedene Möglichkeiten zu sterben aufzählen. Mindestens", sagte der 41-Jährige der in München erscheinenden Illustrierten "Freundin". Die Anschläge des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik im Juli in Oslo und auf der Ferieninsel Utöya sind für Nesbo, dessen Geschichten sich oft um brutale Mordfälle drehen, derzeit kein Thema für ein Buch. "Momentan ist die Zeit zum Trauern", betonte der norwegische Autor.