Kulturstaatssekretär Bernd Neumann (CDU) hat am Montag in Esterwegen eine zentrale Gedenkstätte für die 15 ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrations- und Gefangenenlager im Emsland eröffnet. In den sogenannten Emslandlagern in der Nähe von Papenburg in Niedersachsen waren von 1933 bis 1945 mehr als 260.000 Menschen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern inhaftiert. Sie mussten dort unter anderem schwere Zwangsarbeit bei der Urbarmachung von Mooren leisten. Bis zu 30.000 Menschen, überwiegend sowjetische Kriegsgefangene, sollen dabei nach Schätzungen des Dokumentations- und Informationszentrums (DIZ) Emslandlager gestorben sein.