5. April 2013, 11:18 Uhr

Lebenslange Haft nach Mord im Neusser Jobcenter

Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Mitarbeiterin des Jobcenters in Neuss ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Mitarbeiterin des Jobcenters in Neuss ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf befand den 52-Jährigen des Mordes schuldig. Die Richter folgten damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf eine befristete Haftstrafe von maximal 15 Jahren plädiert.

Der 52-jährige Ahmed S. hatte im September 2012 eine Jobcenter-Angestellte mit einem 30 Zentimeter langen Fleischermesser in deren Büro erstochen. Die Attacke hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Das mögliche Motiv des Mannes hatte Fassungslosigkeit ausgelöst: S. hatte nach eigenem Bekunden das Jobcenter verdächtigt, mit seinen Daten Missbrauch zu treiben. Der Prozess hatte am 6. März begonnen, in dem Verfahren stuften zwei Gutachter den Angeklagten als schuldfähig ein.

AFP
 
 
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