In den Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder haben hunderte Lehrer mit erneuten Warnstreiks am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöht. In Baden-Württemberg traten nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) bis zu 600 angestellte Lehrer und Sozialpädagogen ganztägig in den Ausstand. Zu ähnlichen Protestaktionen war es am Montag in Niedersachsen gekommen. Sollten sich die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlungsrunde am 24.Februar nicht bewegen, wird es den Gewerkschaften Verdi und GEW zufolge in verschiedenen Bundesländern zu zahlreichen Aktionen kommen, Schwerpunkt sei Ostdeutschland.